Über mich

 
 

Mein Traumberuf ist wahr geworden

Als Psychotherapeutin in selbständiger Praxis mit Menschen zu arbeiten erlebte ich von Anfang an als sehr erfüllend. Es ist ein Beruf mit dem man selbst wächst, sowohl  durch die tägliche Arbeit mit KlientInnen als auch in den zahlreichen interessanten Ausbildungen. Ich hatte das Glück immer wieder von AusbildnerInnen, wie zum Beispiel Gerda Boyesen, Fred Gallo oder Richard Bartlett (um nur einige zu nennen) lernen zu dürfen, die mich auch persönlich mit ihrem Wissen und ihrer Authentizität stark beeindruckt haben. Als ich noch kinderlos war, genoss ich meine Selbständigkeit sehr. Da ich mir ja meine Zeit und einteilen konnte, führte ich ein relativ unbeschwertes Leben, konnte reisen und meine Freundschaften und Partnerschaften pflegen. Doch nach vielen Berufsjahren war für mich klar, dass ich auf jeden Fall ein Kind wollte.

Selbständige Alleinerzieherin

2006 wurde mein Sohn geboren. Er war ein absolutes Wunschkind! Ich war so glücklich, dass es mit 42 Jahren noch „geklappt“ hatte: Plötzlich war ich aber auch, wie alle Mütter, rund um die Uhr beschäftigt und „fremdbestimmt“. Erst jetzt verstand ich die Mütter, die sagten:“Ich bin froh, wenn ich ungestört duschen kann.“ Ich muss heute noch schmunzeln wenn ich daran denke, dass ich dachte, ich könne im ersten Jahr nach seiner Geburt ein Buch schreiben.Schließlich hatte ich gelesen, dass Neugeborene sehr viel schlafen…

Da mein Sohn eine Frühgeburt war, war auch immer die Sorge um seine Gesundheit ein Thema, das mich die nächsten Jahre eine alternativmedizinische Behandlung nach der anderen aufsuchen ließen. Da ich von Anfang an Alleinerzieherin war und vor Ort keine familiäre Unterstützung hatte, blieb mir kaum mehr Zeit mich um mich selbst zu kümmern.

Das Wissen um eine verlässliche, liebevolle Bindung zum Kind (die ja auch mein Bedürfnis war) in den ersten Lebensjahren ließ mich hohe Ansprüche an mich selbst stellen. Und ich hatte ja im ersten Jahr wieder begonnen stundenweise in der Praxis zu arbeiten. So kam ich immer mehr in einen Zustand von chronischen Stress, den ich selbst nicht sehr ernst nahm. Das Kind stand schließlich im Mittelpunkt und ich hielt mich für sehr belastbar.

Gesundheitliche Probleme

Irgendwann begann ich Probleme mit dem Kreislauf und Blutdruck zu haben. Einmal musste ich sogar den Notarzt rufen. Als ich am nächsten Tag zum Arzt ging, meinte dieser: Wenn sie nicht leiser treten, riskieren sie ernsthafte Herzprobleme. Da es eine familiäre „Vorbelastung“ gibt, war ich hellhörig geworden. Mir war schon länger  klar, dass ich etwas ändern musste, wusste aber einfach nicht wie. Zu sehr war ich zwischen Kind und Beruf eingespannt.

Veränderung und Entwicklung von TAP-stressfrei.

Erst da begann ich, die Dinge, die ich jahrelang gelehrt hatte, schrittweise umzusetzen. Regelmäßig Bewegung zu machen, was ich jahrelang vernachlässigt hatte. Ich beschäftgte mich mit meinen inneren Glaubenssätzen. Einer davon war, dass ich dachte, immer alles alleine schaffen zu müssen. Ich begann meine Bedürfnisse wieder mehr wahrzunehmen, Überforderung schneller zu spüren. Ruhepausen einzulegen. An mir wieder intensiv zu arbeiten, wie ich es während meiner Therapieausbildung  zuletzt getan hatte. Aber: besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Natürlich gab es Rückschläge, Zeiten in denen zum Beispiel das Kind krank war und ich Klienten absagen musste, kurzfristig. Aber ich organisierte mich besser und beschäftigte mich mit Achtsamkeit und Meditation. Da ich allerdings nach wie vor ein Leben zwischen Beruf und Kind führte, musste ich die Elemente der Übungen in den Alltag einbauen. Außerdem merkte ich, dass es sinnvoller ist, immer wieder kleine Übungen zwischendurch einzubauen, als einmal am Tag eine große Einheit. Davon abgesehen wäre  das von meinem Lebenstil her sehr schwierig gewesen, schließlich stand ich mit (oder sogar vor) meinem Kind auf und fiel oft müde neben ihm ins Bett. Und wieder kam ich auf die Grundsätze von Gerda Boyesen´s Selbstregulation zurück: Das Problem ist nicht der Stress, sondern die fehlende Regulation danach, die Entspannungsphase, die oft zu kurz ist.

Ein neues Lebensgefühl und Gesundheit

Mit der Zeit entwickelte ich aus den immer wieder gleichen Übungen TAP-stressfrei, die ich bis heute im Alltag einbaue. Inzwischen habe ich gelernt mich mit Hilfe von TAP-stressfrei selbst zu regulieren und auch in Zeiten größerer Anforderungen innerlich immer wieder zur Ruhe zu kommen.

 
 

Mein beruflicher Werdegang

Während meines Studiums der Psychologie an der schön gelegenen Naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg (NAWI) suchte ich bald eine für mich geeignete Psychotherapieausbildung. Die Entscheidung war rasch getroffen, als mir „zufällig“ durch einen Freund das Buch von Gerda Boyesen „Über den Körper die Seele heilen“ in die Hände fiel. Ich verschlang begeistert das Buch und meldete mich sofort für die Grundausbildung in München an. Es folgen stichwortartig meine zahlreichen Aus,- und Weiterbildungen, bei denen immer mein Interesse im Hintergrund war, noch „bessere“ und „effektivere“ Methoden der Veränderung und Heilung zu lernen. Oft hatte ich das Gefühl immer noch ein Puzzleteilchen dazuzulegen, zu dem großen Gesamtbild, und oft kam ich wieder auf Ausbildungsinhalte der Körperpsychotherapie von Gerda Boyesen zurück, der ich bis heute dankbar für ihren Mut und Erkenntnisse über die Selbstregulation des Körpers bin. Es folgen stichwortartig meine Aus,-und Weiterbildungen der letzten 20 Jahre:

 

  • Biodynamischer Körperpsychotherapie am Gerda Boyesen Institut in München.
  • Seit 1990 freie therapeutische Praxis in Salzburg, seit 1996 Praxis in Wien.
  • Kindertherapeutische Arbeit bei verschiedenen Vereinen (TAF-Salzburg u.a.).
  • Leitung von Gruppen und Workshops.
  • Wissenschaftliche Beiträge (Diplomarbeit und Artikel) sowie
  • Vorträge zu körperorientierten Methoden.
  • Authentic Movement
  • Schamanismus und Ethnomedizin bei Sonja Emilia Roppele
  •  Psychoimaginative Traumatherapie bei Dr. Reddemann
  •  Energetische Psychologie bei Dr. Fred Gallo
  • Klinische Hypnose am Milton Erickson Insitut (META) in Wien
  • Qantumentrainment bei Dr. Frank Kinslow, Quantenheilung bei Dr. Peter Bolen und Matrix Energetics bei Dr. Bartlett
  • Mental Healing bei Clemens Kuby
 

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