Urlaub im Alltag

Urlaub im Alltag

..oder wie kann ich mir mein Urlaubsfeeling bewahren

„Das Ziel sollte ein Leben sein, von dem man keinen Urlaub braucht…“ meinte eine Freundin vor Sommerbeginn. Der Satz gab mir zu denken. Wie schaffen es manche Menschen, dass sie ihre Arbeit fast als Urlaub empfinden? Das Leben als Urlaub? Was eigentlich macht Urlaub aus, und wozu brauchen wir ihn überhaupt?
„Hej, Barbara, du hast doch Urlaub!!!“ ruft mir eine Bekannte zu, als ich mich mit meinem Laptop gemütlich in ein Cafe zwischen Pool und Meer setze. Ich fühle mich kurz wie eine Schülerin, die von den coolen Kids der Klasse beim heimlichen Lernen ertappt wurde und sage: „aber das ist ja eh entspannend…!“ Schließlich will ich nicht als total abgespannte Frau dastehen, die nicht einmal im Urlaub abschalten kann. Aber eigentlich macht mir diese Art von Arbeit tatsächlich Freude. Ich schreibe und formuliere gerne und denke über Manches in Muße nach, wozu ich im Alltag oft keine Zeit habe. Auch das ist Urlaub für mich. Aber wann wird aus dem Spaß bitterer Ernst? Aus dem Urlaub Alltag? Aus der Entspannung Stress? Diese Frage beschäftigt mich in meiner malerischen, ruhigen Lieblingsbucht im Nordosten von Mallorca. Und stelle dabei fest:
Urlaubsfeeling stellt sich für mich ein, wenn
1. Ich im „Flow“ bin, das heißt ein Zustand, der das Gegenteil von Multitasking ist. Das ist der tranceartige Zustand, den wir haben, wenn wir ganz und gar in eine Sache vertieft sind. Flow macht glücklich!
2. Wenn ich den Bedürfnissen meines Körpers nachgeben, das heißt mich ausreichend bewegen und ausruhen kann.
3. Wenn ich mir die nötige Zeit zum Alleinsein gönne, aber auch meine sozialen Kontakte pflege.
4. Wenn ich von Zeit zu Zeit gar nichts Bestimmtes tue, einfach nur sitze und beobachte oder mit meinen Gedanken beschäftigt bin.

Denn jetzt, im Urlaub habe ich all das im Übermaß: ich bewege mich ausreichend, habe Zeit für Gespräche und kann auch mal gar nichts tun. Eigentlich alles Dinge, die sich auch im Arbeitsalltag verwirklichen lassen. Zum Beispiel indem ich mir Pausen einplane, als Fixzeiten. Bewusst Bewegungszeiten mit mir ausmache. Und Nichtstun-Zeiten, ebenfalls eingeplant. Nicht erst dann, wenn mal sonst nichts zu tun ist. All das darf in der Prioritätenliste den Arbeitszeiten in nichts nachstehen. Zumindest solange, bis Manches zur Gewohnheit wird.
Mit diesen Gedanken sehe ich schon viel entspannter das Ende meines Spanienaufenthalts entgegen.
Was nimmst du aus dem Urlaub mit und möchtest es dir bewahren? Es ist besser anfangs nur ein oder zwei Dinge umzusetzen und wirklich dranzubleiben als sich zu viel vorzunehmen. So ist Veränderung möglich, der Beginn von Urlaub im Alltag.
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