Wie du (wieder) zu gutem Schlaf findest

Wie du (wieder) zu gutem Schlaf findest

Ich wälze mich hin, ich wälze mich her. Je mehr ich versuche einzuschlafen, desto wacher werde ich. Gedanken irren wild umher, das Herz pocht laut. An Schlaf ist nicht zu denken. „Morgen unbedingt noch die Schulmitteilung unterschreiben.. oh nein, ich habe vergessen den Zahnarzttermin abzusagen…das Kind ist hoffentlich nicht schon wieder krank….die Bemerkung hätte sich Sonia gestern wirklich sparen können!“ kreist es in meinem Kopf. Irgendwann bin ich hellwach, stehe auf und trinke ein Glas Wasser. Schreibe die Dinge auf, die ich morgen noch erledigen will. Versuche wieder zu schlafen. Es ist zwei Uhr morgens, es wird drei Uhr, halb vier. Ich schlafe endlich ein, um sechs Uhr früh klingelt der Wecker. Ich fühle mich wie gerädert. Wer kennt das nicht?

Eigentlich hatte ich nie Probleme mit dem Schlafen, bis mein Sohn geboren wurde. Als Frühgeborener schlief er anfangs gerade mal zwei Stunden im Stück und ein längerer Schlafzyklus stellte sich lange nicht ein. Zusammen mit meiner Selbständigkeit war das eine ziemliche Herausforderung.

Als er dann endlich durchschlief, gelang es mir nicht mehr. Vor allem wenn ich beruflich viel zu tun hatte, stellte sich bald ein Teufelskreislauf ein: müde wegen der Schlafstörungen trank ich zu viel Schwarztee und Kaffee und versuchte tagsüber durchzuhalten, was mir dann wiederum in der Nacht den Schlaf raubte. Für regelmäßige Bewegung war ich sowieso zu müde, für Entspannungsübungen hatte ich keine Zeit. So dachte ich damals jedenfalls.

Inzwischen habe ich zum Glück einiges geändert und Schlafstörungen sind selten geworden. Aus meiner eigenen Erfahrung und der Arbeit mit meinen Klientinnen möchte ich dir ein paar Tipps dazu geben:

  1. Menschen brauchen den Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung. Das Leben pulsiert quasi ständig zwischen Spannung und Entspannung, Stress und Erholung. Fehlen die Entspannungszeiten stellt sich eine ungesunde Dauerspannung ein, die uns in der Nacht nicht schlafen lässt. Deshalb: tagsüber immer wieder für Entspannungspausen sorgen, auch wenn sie nur kurz sind. Ein paar Minuten innehalten und in sich hineinspüren, eine kurze Atemmeditation machen oder sich sogar für einen Power nap kurz hinlegen ist oft möglich und summiert sich im Laufe des Tages zu einiger „Entspannungszeit“.
  2. Vor dem Einschlafen alles, was beschäftigt in ein Tagebuch schreiben. Das unzensurierte Schreiben von allem, was uns gerade so beschäftigt ist sehr stresslösend. Unverarbeitete Konflikte und Belastungen sind meiner Meinung nach oft der größte Schlafräuber.
  3. Ein weiters Ritual dazu kann sein: zum Beispiel beim Zähneputzen in Gedanken alles was belastet wegzuputzen.
  4. Tagsüber Bewegung: Auch hier gilt: wenn nicht viel Zeit zur Verfügung steht, kannst du immer wieder kleine Bewegungseinheiten in den Alltag einbauen.
  5. Und fast am Wichtigsten: sich selbst und damit den eigenen Schlaf wichtig nehmen. Denn Gesundheit und guter Schlaf gehören eng zusammen.

Sleep well, dream sweet!

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